Die Armutsquote bewegt sich in Deutschland weiterhin auf einem hohen Niveau: Jedes fünfte Kind wächst derzeit unter Armutsbedingungen auf. Mit einem Papier macht der Beirat der Bundesstiftung Frühe Hilfen und des NZFH deshalb auf von Armut belastete Kinder und deren Eltern aufmerksam.
In dem Papier formuliert der Beirat Empfehlungen für die (Familien-)Politik in Deutschland. So rät er dazu, Frühe Hilfen als Teil einer Prävention von Armut und Armutsfolgen umzusetzen und die Mittel der Frühen Hilfen dauerhaft zu erhöhen. Die Empfehlungen basieren auf aktuellen Daten zu Armut und Armutsfolgen, die unter anderem aus der NZFH-Studie KiD 0-3 2022 stammen. Ihnen gehen zudem Ausführungen des Beirats zu den innovativen armutspräventiven Merkmalen der Frühen Hilfen voran.
Mit dem aktualisierten Beiratspapier ergänzt der Beirat seinen Beitrag „Frühe Hilfen für Familien in Armutslagen“, der im Jahr 2020 in der Publikationsreihe Kompakt erschienen ist.
Das aktualisierte Beiratspapier steht als PDF-Datei auf der Website des NZFH zur Verfügung.