Finanzierung der Netzwerkkoordination Daten aus dem Monitoring Frühe Hilfen zum Indikator "Finanzierung" Wie werden Netzwerkkoordinierungsstellen Frühe Hilfen finanziert? Auf einen Blick Bundesweit wurden die Netzwerkkoordinierungsstellen Frühe Hilfen im Jahr 2020 im Durchschnitt zu 40,3 Prozent aus Mitteln der Bundesstiftung Frühe Hilfen finanziert. Kommunale Mittel machten 48,1 Prozent aus. Landesmittel spielten bei der Finanzierung der Netzwerkkoordinierungsstellen Frühe Hilfen im Jahr 2020 eine kleine Rolle, Mittel aus anderen Quellen waren vereinzelt bei der Finanzierung enthalten. Der durchschnittliche Anteil der Mittel der Bundesstiftung Frühe Hilfen an der Finanzierung der Netzwerkkoordinierungsstellen ist in den ostdeutschen Bundesländern mit Berlin (67,1 Prozent) wesentlich größer als in den westdeutschen Bundesländern (34,7 Prozent). Finanzierungsquellen der Netzwerkkoordinierungsstellen Frühe Hilfen Lesebeispiel: Im Jahr 2020 wurden die Netzwerkkoordinierungsstellen Frühe Hilfen der Kommunen, die Träger der örtlichen Jugendhilfe sind (Jugendamtsbezirke), bundesweit zu 40,3 Prozent aus Mitteln der Bundesstiftung Frühe Hilfen und zu durchschnittlich 48,1 Prozent aus kommunalen Mitteln finanziert. Prozentwerte. Nur Kommunen mit Netzwerkkoordinierungsstelle Frühe Hilfen und gültiger Antwort. Bund: N = 455, davon West: N = 377, Ost: N = 78 Quelle: Kommunalbefragung 2021 des NZFH im Rahmen des Monitorings Frühe Hilfen Finanzierungsquellen der Netzwerkkoordinierungsstellen Frühe Hilfen im Zeitverlauf Lesebeispiel: Im Jahr 2013 wurden die Netzwerkkoordinierungsstellen Frühe Hilfen der Kommunen, die Träger der örtlichen Jugendhilfe sind (Jugendamtsbezirke), im Durchschnitt bundesweit zu 42,7 Prozent aus Mitteln der Bundesstiftung Frühe Hilfen und zu 44,7 Prozent aus Mitteln der Kommunen finanziert. Mittel Deutschland West Ost 2013 2020 2013 2020 2013 2020 Mittel der Bundesstiftung Frühe Hilfen 42,7 40,3 37,5 34,7 68,2 67,1 Mittel der Kommune 44,7 48,1 49,7 54,1 19,7 18,8 Mittel des Landes 12,1 10,2 12,1 9,7 12,0 12,9 Sonstige Mittel 0,5 1,4 0,7 1,5 0,0 1,2 Prozentwerte. Nur Kommunen mit Netzwerkkoordinierungsstelle Frühe Hilfen und gültigen Angaben. Deutschland: N = 455–491, davon West: N = 377-409, Ost mit Berlin: N = 78-82 Quelle: Kommunalbefragungen des NZFH im Rahmen des Monitorings Frühe Hilfen Indikatoren-Beschreibung Mittelwerte der aufsummierten prozentualen Anteile. Auskunft von Kommunen, die Träger der örtlichen Jugendhilfe sind (Jugendamtsbezirke) und zum jeweiligen Befragungszeitpunkt eine Netzwerkkoordinierungsstelle Frühe Hilfen hatten, in den NZFH-Kommunalbefragungen. Da den Befragten teilweise keine exakten Daten zur Finanzierung vorliegen, können einzelne Antworten auf geschätzten Werten basieren. Da auf eine Nachkommastelle gerundete Werte gezeigt werden, summieren sich die einzelnen Anteile vereinzelt nicht zu exakt 100 Prozent auf. Zu Ostdeutschland zählen die Bundesländer Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Weitere Informationen auf fruehehilfen.de Kommunalbefragungen Publikationen zu den Kommunalbefragungen Veröffentlichungen zum strukturellen Aufbau und Ausbau der Frühen Hilfen in Deutschland Zur Übersicht Stand: 04.10.2023