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Netzwerke Frühe Hilfen sind dynamisch, komplex und vielfältig. Die Anforderungen an die Netzwerke ändern sich ebenso wie die Netzwerkarbeit selbst. Wie reagieren Netzwerke auf die aktuellen Herausforderungen und was brauchen Kommunen?
Um diese zentralen Fragen geht es in Ausgabe 2/2025 von Frühe Hilfen aktuell.
Anke Lingnau-Carduck, Systemische Therapeutin und Referentin für Netzwerkarbeit, erläutert im Gespräch unter anderem, wie Netzwerke lebendig gehalten werden und Netzwerkkoordinierende mit der Komplexität von Netzwerken umgehen können. In „Impulse aus der Praxis“ berichten die beiden Landeskoordinierenden, Jenny Troalic aus Brandenburg und Susanne Hüttenhain aus Hamburg, von der Gewinnung und dem Onboarding neuer Fachkräfte.
Der Beitrag beschreibt den besonderen Unterstützungsbedarf von Säuglingen und Kleinkindern psychisch und suchterkrankter Eltern vor dem Hintergrund ihrer vielfältigen Belastungen. Zudem werden mögliche Wege zur Weiterentwicklung von Kooperations- und Vernetzungsstrukturen diskutiert sowie zur Zusammenstellung und Koordinierung von Hilfen und Leistungen.
Der Beitrag von Prof. Dr. Ute Ziegenhain, Katharina Henn und Till Hoffmann ist als Band 7 in der Online-Publikationsreihe "Impulse zur Netzwerkarbeit Frühe Hilfen" des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen (NZFH) erschienen.
Im Auftrag des Bundesfamilienministeriums hat das Deutsche Jugendinstitut in Absprache mit den Ländern und Kommunalen Spitzenverbänden ausgewählte Programme zu Frühen Hilfen für Eltern und Kinder und sozialen Frühwarnsystemen evaluiert. Der vorliegende Abschlussbericht stellt die Ergebnisse vor.
Die vorliegende Handreichung zeigt die Korrespondenz zwischen den Themen
„Häusliche Gewalt“ und „Frühe Hilfen“ auf. Sie thematisiert Schnittstellen, Chancen und Probleme der Zusammenarbeit der unterschiedlichen Akteure unter Berücksichtung von Erfahrungen und fachlichen Impulsen von Mitarbeiterinnen aus Frauenunterstützungseinrichtungen und von Wissenschaftlerinnen.
Gute Kindertagesbetreuung ermöglicht gleiche Startbedingungen für alle Kinder. Mit dem Bundesprogramm "Kita-Einstieg: Brücken bauen in frühe Bildung" fördert das Bundesfamilienministerium deshalb Angebote, die den Zugang zu Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege vorbereiten und unterstützend begleiten. Der Flyer liefert einen Überblick zu den Zielen, Inhalten und Angeboten des Programms.
Das Faktenblatt fasst Ergebnisse der NZFH-Kommunalbefragungen zur Kooperation von Frühen Hilfen mit Familienzentren und Kindertageseinrichtungen zusammen. Es zeigt Entwicklungen auf, blickt auf regionale Unterschiede und geht auf die Bedeutung gelingender Kooperationen für die Versorgung belasteter Familien ein.
Die Handreichung richtet sich an Fachkräfte, die mit Kindern und Familien mit psychisch belastetem Elternteil arbeiten. Sie führt in das Thema ein, gibt Einblicke in die Perspektive der Kinder, Eltern und Familien und verdeutlicht die Notwendigkeit, auf vielen Ebenen zu handeln. Die Arbeitshilfe skizziert dazu die unterschiedlichen Hilfesysteme, stellt gute Praxisbeispiele vor und enthält Literatur- und Material-Tipps für Fachkräfte.
Der Leitfaden aus Thüringen dient als Orientierung für Kommunen, die Stillförderung und Stillfreundlichkeit in der Kommune strategisch verankern möchten. Die Handreichung wurde von der Arbeitsgruppe "Rund um die Geburt und ersten Lebensjahre" der Landesgesundheitskonferenz Thüringen in Zusammenschluss mit Akteuren und Fachkräften aus Thüringer Kommunen erarbeitet.
Der Leitfaden geht auf alle Prozess-Schritte zur strategischen Verankerung in der Kommune ein: Konzepterstellung und -verabschiedung, Maßnahmen und Aktivitäten zur konkreten Umsetzung sowie Evaluation und Qualitätssicherung.
Der im Bundesgesundheitsblatt – Gesundheitsförderung – Gesundheitsschutz 8 (2018) erschienene Artikel stellt das internationale Forschungsprojekt "Becoming Breastfeeding Friendly" (BBF) vor, in dem stillförderliche und -hinderliche Faktoren systematisch erfasst werden.
Das Müttergenesungswerk fasst in seinem Datenreport ausgewählte Zahlen und Fakten aus dem Jahr 2020 zusammen, insbesondere zu Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Mütter und Väter sowie auf die Kur-Kliniken im Müttergenesungswerk.
Die Daten zeigen unter anderem eine geringere Inanspruchnahme von Kuren, aber auch höhere Bedarfe durch steigende Belastungen von Müttern, Vätern und Kinder. Auch die wirtschaftliche Notlage der Kur-Kliniken wird deutlich, die die Forderung nach politischer Unterstützung begründet.